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Herzlich willkommen auf der Homepage des Faches Musik in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften!

 

Wir informieren Sie gerne über unsere Arbeit innerhalb und außerhalb der Technischen Universität Dortmund: Über das Verständnis, das wir von unserem Lehrgebiet haben und über unsere Aktivitäten in Lehre, Forschung und Weiterbildung.

 

Zunächst unser Lieblingsmotto, das wir von Moshe Feldenkrais übernommen haben:

"Lernen kann Früchte tragen nur, wenn der ganze Mensch dabei bereit ist zu lächeln und dieses Lächeln jederzeit und unmittelbar in Lachen übergehen kann".

 

Förderung durch Musik, Information über Musik und spielerisches Gestalten von Musik, gespanntes Lauschen auf Musik und forschendes Lernen durch Musik - das Themenfeld Musikerziehung und Musiktherapie in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung hat diese und mehr Facetten. Alle diese Facetten bedeuten nichts anderes als Teilhabe an der Musikkultur. "Musik und Menschen mit Behinderung" ist vielleicht ein besonderer, aber auf alle Fälle ein selbstverständlicher Teil der Musikkultur der Bundesrepublik Deutschland. Musikkultur und Menschen mit Behinderung - das ist unser Thema.

An der Technischen Universität Dortmund gibt es im Rahmen der Fakultät Rehabilitationswissenschaften die einzige Professur mit der Lehrgebietsbezeichnung „Musikerziehung und Musiktherapie in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung“ in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Teilhabe

Kinder, jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung nehmen und haben grundsätzlich und selbstverständlich an der Musikkultur der Gesellschaft teil. Voraussetzungen für eine angemessene Teilhabe an der Musikkultur und am Musikleben sind Information über Musik, Unterricht in Musik, Machen von Musik, Erleben der Wirkungen von Musik - und die Schaffung angemessener äußerer Rahmenbedingungen, um all dies möglich zu machen.

Vor dem Hintergrund des Teilhabegedankens, wie ihn das SGB IX (Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen vom 19.06.2001) formuliert, ist das Selbstverständnis unseres Fachgebietes ein pädagogisches: Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung gehen mit Musik um, sie nehmen Musik wahr, sie produzieren, erleben und verarbeiten sie - in Entsprechung ihrer Fähigkeiten. Der aktive Umgang mit Musik unterstützt die Entwicklung vieler Aspekte der Persönlichkeit. Er ermöglicht es in der Folge, ein aktiver und integrierter Teil des Musiklebens zu sein.

Innerhalb der Ausbildung der Lehramtstudiengänge ist es die Aufgabe der Musikdidaktik in den Rehabilitationswissenschaften, die musikalischen Unterrichtsangebote innerhalb des Unterrichts der jeweiligen Integrations- und Förderschulen angemessen aufzubereiten - eine Aufgabe, die sich im Grundsatz nicht von der der Musikdidaktik an Regelschulen unterscheidet. Eine Aufgabe, die allerdings ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für die Schülerinnen und Schüler und ein hohes Maß an methodischer Kreativität erfordert.In den Veranstaltungen für die Lehramtstudiengängen werden vor diesem Hintergrund musikdidaktische, musikpraktische und musikpsychologische Inhalte vermittelt.

Kompetenzen wie Kommunikation, Dialogfähigkeit, Ausdruck und Audrucksfähigkeit finden in der Ausbildung ein hohes Maß an Beachtung. Die Förderung allgemein menschlicher Verhaltensweisen durch Musik wird bewußt nicht unter dem Begriff der Musiktherapie subsumiert.

Im Rahmen der Bachelor-Studiengänge für die außerschulischen Bereiche der Pädagogik und Rehabilitation werden unter dem Schwerpunkt „Ästhetische Bildung und Kreativtherapien - Musik“ Inhalte der Musikanthropologie und Musikpsychologie, der Musiktherapie und der Förderung durch Musik vermittelt. Besonders betont werden Aspekte der Musik in Kulturpädagogik und Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderung - im regionalen, nationalen und internationalen Bereich.

 


 

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intakt

Fotos: Ulrike Putinas